Das Linux Bootmenü

Das Bootmenü steht Ihnen in den Programmen toolstar®testLX und toolstar®shredderLX zur Verfügung. Das Bootmenü hat verschiedene Optionen und ermöglicht die Ausführung der Programme auf fast allen Geräten. Grundsätzlich ist die Wahl des 64bit – default Kernels die beste Option. Sollten Sie jedoch Probleme beim Starten haben, können die anderen Optionen eine Lösung darstellen. Alle Optionen finden Sie weiter unten beschrieben.

Navigation innerhalb des Menüs

Im Bootmenü (GRUB oder Syslinux) können Sie sich mit den Pfeiltasten bewegen. Mit Enter wählen Sie einen Eintrag aus der gestartet werden soll. Der Menüpunkt extended bootoptions stellt jedoch etwas besonderes da. Dieser Punkt ist kein Kernel zum Starten, sondern lädt ein Untermenü mit weiteren Auswahlmöglichkeiten.

Automatischer Start nach 4 Sekunden

Standardmäßig wird der 64bit – default Kernel nach 4 Sekunden automatisch gestartet. Den Timer können Sie mit den Pfeiltasten unterbrechen. Sobald Sie das getan haben, startet keiner der Kernel automatisch. Sie können dann einen der Kernel auswählen und individuell mit der Taste Enter starten.

Es kommt vor, dass angeschlossene Monitore erst nach dem Bootmenü anspringen und ein Bild zeigen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Timer bereits abgelaufen und der 64bit – default Kernel wurde gestartet. Wenn Sie das unterbinden möchten, können Sie entweder einen anderen Monitor verwenden oder direkt nach der Auswahl des USB-Sticks als Bootmedium die Pfeiltaste nach unten unentwegt drücken. Damit unterbrechen Sie den Timer.

Auswahlmöglichkeiten im Menü

Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen Ihnen im Bootmenü zur Verfügung. Die Auswahlmöglichkeiten variieren je nach dem, an welchem Gerät gestartet wurde. So werden zum Beispiel bestimmte Optionen ausgeblendet, wenn eine reine 32bit CPU erkannt wurde.

  • 64-Bit – default
    Kernel: vmlinuz_amd64
    Verwendung: Standardauswahl, bevorzugte Wahl für die meisten Geräte
  • 64-Bit – with Boot-RAM-Test
    Kernel: vmlinuz_amd64
    Verwendung: Das Selbe wie 64-Bit – default mit Arbeitsspeichertest während des Bootens. Kann den Bootvorgang bei sehr viel Speicher deutlich in die länge ziehen.
  • 64-Bit – for very new systems
    Kernel: vmlinuz_amd64_exp
    Verwendung: Sehr aktueller Kernel mit experimentellen Treibern für sehr neue Geräte
  • 32-Bit – default
    Kernel: vmlinuz_686
    Verwendung: Standardauswahl für 32bit-Systeme
  • Extended Boot Options
    Verwendung: Öffnet ein Untermenü für weitere Optionen
  • Innerhalb von Extended Boot Options: 64-Bit – failsafe mode (start problems)
    Kernel: vmlinuz_amd64
    Verwendung: Bei Startproblemen oder Abstürzen während des Bootens mit anderen Kerneln
  • Innerhalb von Extended Boot Options: Limited mode (start problems)
    Kernel: vmlinuz_686
    Verwendung: Für ältere Systeme mit eingeschränkten Hardwarefunktionen
  • Innerhalb von Extended Boot Options: 64-Bit – graphics failsafe mode
    Kernel: vmlinuz_amd64
    Verwendung: Bei Grafikproblemen und Geräten mit besonderen Grafikkarten (Matrox, sehr neue Nvidia, etc.)
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