Eigene Treiber in toolstar®testLX und shredderLX einbinden

In dem von toolhouse bereitgestellten Linux-Kernel-Image (Basis stellt Ubuntu) sind bereits die meisten generischen sowie spezifischen Treiber enthalten. Es kann jedoch vorkommen, dass bestimmte Hersteller besondere Lizenzbestimmungen haben und damit das Einbinden in Linux-Images unterbinden. In diesem Fall müssen Sie als Kunden selbst tätig werden und die Treiber manuell installieren.

Vorgehen vor Version 5.50

Wenn Sie eine Version vor 5.50 einsetzten, müssen Sie die Treiber manuell installieren. Sie können diesen Prozess über die prestart.sh selbst automatisieren. Dazu kopieren Sie die Treiber-Dateien einfach in das testlx-Verzeichnis auf dem USB-Stick und tragen Ihre Befehle zur Installation in die prestart.sh Datei ein. Wir empfehlen Ihnen jedoch auf eine neue Version zu Updaten. Zum einen ist das Installieren von Treibern deutlich vereinfacht worden und zum anderen kann es sehr gut sein, dass die von Ihnen benötigen Treiber bereits standardmäßig in einer der neuen Versionen enthalten sind.

Vorgehen nach Version 5.50

Ab der Version 5.50 wurde ein spezielles Skript zum automatischen installieren von Treibern eingerichtet. Um die von Ihnen benötigten Treiber zu installieren, reicht es, wenn Sie die .ko oder .deb Dateien einfach in das Verzeichnis drivers auf dem USB-Stick innerhalb des testlx-Verzeichnis kopieren (/testlx/drivers). Sollte der Ordner nicht vorhanden sein, können Sie diesen einfach manuell unter Windows erstellen.

Sobald toolstar®testLX oder toolstar®shredderLX gestartet werden, werden die im drivers Ordner befindlichen Treiber automatisch installiert bzw. geladen. Danach sollten vorher nicht erkannten Geräte in der toolstar®-Software nutzbar werden.

Besondere Treiber

Die meisten Linux-Treiber oder Kernel-Module benötigen keinen Neustart des Systems. Es gibt jedoch spezielle Treiber wie zum Beispiel Nvidia-Grafikkarten Treiber, die einen solchen Neustart benötigen und zusätzlich eine komplette interaktive Installationsroutine haben. Diese Art von Treibern lässt sich nicht über dieses Verfahren nutzen, da das Live-Image von toolstar® nach jedem Neustart zurückgesetzt wird und nichts dauerhaft speichert.

Eigene Linux-Distribution verwenden

Die Programme toolstar®testLX und toolstar®shredderLX sind standardmäßige Linux-Programme und lassen sich in den meisten Linux-Distributionen verwenden. Vorausgesetzt die nötigen Pakete sind installiert. Sollten Sie also eine Linux-Distribution besitzen, die auf den speziellen Geräten von Ihnen laufen, dann können Sie toolstar®testLX oder toolstar®shredderLX auch in dieser Umgebung betreiben. Der Support von toolhouse erlischt an dieser Stelle. Wir können nicht garantieren, dass es bei Fehlern an unserem Programm liegt und nicht am von Ihnen verwendeten Betriebssystem.

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